Ein Workshop im Rahmen der Kunstschule in der Kinderakademie in Fulda für Kinder von 5 - 8 Jahren.
Die Zielsetzung des Workshops ist die Einführung in die Kunstrichtung Pop-Art, das schöpferische
Umsetzen des Gesehenen und Erschaffen von eigenständigen Werken in Anlehnung an Werke der Pop-Art-Künstler mit dem Material Ton.

| Die berühmte Serie „Flowers“ von Andy Warhol ist eines der eindrucksvollsten Werke der Pop-Art. Warhol vervielfältigte diese und andere Kunstobjekte in seiner art-factory .
In Anlehnung daran kopierten die Kinder die „Flowers" und schufen so ihren eigenen Kunstwerke.Die Papierschablonen wurden auf Tonplatten übertragen, ausgeschnitten, auf Platten montiert und zum Abgipsen eingerichtet.Aus diesen Gipsformen wurden mehrere Abdrücke genommen, entsprechend nummeriert und abschließend mit Glasurfarben koloriert und gebrannt.
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| Unser Vorbild für unsere Leckereien aus Ton war Claes Oldenburgs Riesenhamburger , der„floor burger“. Die Kinder besprachen und skizzierten ihre persönlichen Lieblingsspeisen und formten, schnitten und modellierten diese aus Ton. Dieses freie Formen stellt für viele der kleineren Kinder eine wirkliche Herausforderung dar: wie sieht eine Nudel aus? Soll ich rollen, schneiden, drücken? Und was macht die Pizza zur Pizza? Später, dann schon routinierter wurde leckeres "Haribo"-Konfekt geformt.
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| Anknüpfend an Robert Rauschenbergs CombineArt entstand in Teamarbeit ein großer Pop-Park aus Ton. Der Park umfasste sowohl einen Flugplatz wie auch einen Badeteich, es wuchsen Palmen ebenso wie Tannen, und neben Häusern und Kirchen entstand auch eine prächtige Moschee, eingebettet in üppigen Wiesen. In diesen Park wurden gefundene, ausrangierte Objekte eingebaut, Figuren aus Überraschungseiern waren sehr vielfältig einsetzbar, kaputte Modellautos kamen zu neuen Ehren, Hochspannungsleitungen wurden aus Draht nachempfunden,.Mit Acrylfarben wurde der Pop-Park dann entsprechend poppig bunt bemalt. |


"Weißes Gold", ein Porzellanworkshop für emiratische Mädchen.
Ein Projekt von Fai, Gtz und Adec.

Das Vocational Summer Challenge Program ist ein anspruchsvolles und an moderne pädagogische Gesichtspunkte angelehntes Programm. Die Angebote orientieren sich bewusst an den Methoden des handlungsorientierten Lernens. Es wird in den Workshops weitgehend auf umfassende theoretische Erklärungen verzichtet und das unmittelbare Erleben und Mitmachen in den Vordergrund gestellt. So können in den fünftägigen Kursen, in der Regel in Gruppen von bis zu 12 Jugendlichen, geschlechterspezifisch getrennt, praxisnah technische, handwerkliche und künstlerische Berufsbilder aufgezeigt und entsprechende Inhalte vermittelt werden.
Das Programm des summer challenge bot eine reiche Auswahl. So gab es Workshops von Fotografie über Mechanik, erste Hilfe, Theater, Mode und auch meinen keramischen Workshop.


| Mitten im Nirgendwo, dort wo die größte Sandwüste der Erde, die Rub al-khali ihren Anfang nimmt, liegt Madinat Zayed, der Standort für das summer challenge 09. |


| Das summer-challenge war zu Gast in der Veti–school in Madinat Zayed.
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| ca. 200 emiratische Mädchen und Jungen nahmen an diesem Projekt teil, die Kinder und Jugendlichen trugen natürlich ihre landestypische Kleidung und die Mädchen waren in der Öffentlichkeit verschleiert. |

| In den Klassen und Werkstattsräumen hatten wir uns schnell eingelebt. Stets begleitet vom sanften Rauschen der Klimaanlagen widmeten wir uns von Ton und Farben.
Draußen vor den Werkstätten erhitze die arabische Sonne das Land auf 45 Grad.
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| Mit viel Spass und Enthusiasmus krempelten die emiratischen Mädchen die Ärmel der Arbaja (das traditionelle Gewand der Emiratischen Frau) hoch, legten ihre Schleier ab und machten erste Erfahrungen mit dem feinen Porzellanton. |


| In Gemeinschaftsarbeit, begleitet von intensiver und lautstarker Diskussion entstand Saadiyat Island, eine glitzernde Insel der Wünsche. (Die künstliche Insel Saadiyat (27 km²) wird östlich der Hauptinsel aufgeschüttet und soll eine Reihe von Großprojekten tragen. Stätten für Bildende Kunst, Musikdarbietung, Theater und kulturelle Bildung auf hohem Niveau werden errichtet werden.)
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| Zur wöchentlichen Präsentation der Workshopergebnisse wird sorgfältig die passende Musik ausgewählt. |


| Es entstanden zarte Gefäße aus feinem Porzellan mit sehr individuellen Intarsien aus eingefärbtem Porzellan, typische Räucherschalen und entsprechend der arabischen Tradition Schmucktafeln mit dem eleganten Schwung arabischer Schriftzüge.
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| Es war eine faszinierende und inspirierende Zeit in einem spannenden und uns vielfach so fremden Kulturkreis... |

| Schon seit längerem geplant war ein Brand im Papierofen. Papierofen - was ist das? Es wurde ein spannendes und qualmendes Abenteuer! Wir schichteten gut getrocknete Objekte auf einem Rost abwechselnd mit Holzkohle zu einem Kegel auf. Diesen Kegel umstellten wir mit dünnen Latten und stopften weiter Holzkohle und Kleinholz in die Zwischenräume. |


| Diesen Aufbau umwickelten wir mit in Schlicker (flüssiger Ton) getauchtem Zeitungspapier. So entstand ein Tipi, angefüllt mit Tonobjekten und Brennmaterial. Unter den Rost wurde jetzt Glut geschoben und langsam fraß sich die Hitze und die Glut in unser Tipi hinein. |


| Wir genossen einen langen Abend am Feuer und schauten zu, wie langsam das feuchte Tonzelt mit viel Qualm trocknete und fest wurde, wie die Glut an manchen Stellen aus dem Mantel herausglomm und sich endlich bis an die Spitze des Papierofens fraß. |

| Erst am nächsten Morgen war die Glut erloschen und vorsichtig hoben wir die jetzt beinahe gebrannte Zelthaube hoch. |

| Zum Vorschein kamen unsere Tonobjekte, alle fein gebrannt (wenn auch bei nicht allzu hoher Temperatur) und alle ohne Risse - dafür mit zarten Schattierungen durch das Flammenspiel!
Fotos von Jutta Fey http://www.juttafey.de/ |

| Ein Mosaikworkshop für und mit den Kindern des Klinikums in Fulda, in Zusammenarbeit mit der Kinkderakademie Fulda und dem Förderverein für Kinder- und Jugendmedizin Känguruh. |

| In diesem Workshop gestalteten Kinder der Dialysestation des Klinikums in Fulda gemeinsam mit Kindern aus der Kinderakademie ein Wandbild "Was mich froh macht". Nach eigenen Wünschen und Ideen legte jeder Teilnehmer sein persönliches Bild mit Glasmosaiksteinchen. Da gab es ein breites Angebot, es gab Delfine, Sterne, Mondraketen, Regenbögen - was einen eben froh machen kann...
Je nach Charakter und auch Alter (in der Gruppe waren Kinder von 4 - 14 jahren) entstanden so ganz verschiedene, sehr ausdrucksstarke Einzelmosaike - ebenso verschieden wie die Kinder |

| Die einzelnen Steinchen wurden verlegt und verklebt, was bei den Kleinen natürlich eine große Herausforderung an die Geduld war. Dann legten wir diese Einzelbilder wie ein Patchwork zu einem Gesamtmosaik zusammen und verfugten gemeinsam. |

| Funkelnd und glänzend erschienen nach und nach die einzelnen Segmente aus der dunklen Fugenmasse, welch eine Begeisterung! |

| Heute hängt das Mosaikbild in der Notaufnahme der Kinderklinik in Fulda. |


| Eine Sitz- und Spielskulptur auf dem Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule in Fulda. Im Zuge der Schulhofsanierung wurde für die Schüler als Sitzmöglichkeit eine Schlange vorgeschlagen. |

| Im Rahmen einer Projektwoche mit den Schülern der 4. Klasse bekam die Schlange ihre wunderschöne Mosaikhaut. |

| Die Faszination von Farbe und Form der Mosaikteilchen ergriff alle Kinder gleichermaßen und je nach Charakter entstanden expressive oder meditative Einzelmosaiken. |

Ursula Dohrmann • Mühlraingasse 4 • 36137 Müs (Fulda)
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